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Luxemburger Kapitalgesellschaft

By Winfried Schneider (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

By Winfried Schneider (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Die Luxemburger Kapitalanlagegesellschaft S.A. firmiert heute unter dem Namen GS&P Kapitalanlagegesellschaft S.A. Es handelt sich dabei um ein unabhängiges Investmentunternehmen mit Sitz in Wasserbillig, Luxemburg. Die Gesellschaft bietet unterschiedliche Fonds für Anleger aus den Staaten Deutschland, Schweiz, Österreich, Luxemburg und Belgien an. Zwei Fonds für Anleger aus Deutschland konzentrieren sich dabei jeweils auf Aktien von europäischen Familienunternehmen und deutschen Firmen. Beide Aktienfonds mussten im Zuge der Finanzkrise 2009 erhebliche Verluste einstecken, haben diese aber inzwischen mit Gewinn wieder ausgeglichen. Dies zeigt, dass es gerade bei Aktien und Aktienfonds auch in schwierigen Zeiten lohnt, einen langen Atem zu haben.

Investment für Sparer und Kleinanleger

Als privater Anleger hat man zahlreiche Möglichkeiten, Geld zu investieren. Dabei kann etwa direkt Geld in Aktien, Immobilien oder Wertpapiere angelegt werden, was jedoch zuweilen mit einem hohen Risiko verbunden ist. Alternativ lässt sich das Risiko auch streuen, indem man beispielsweise nicht nur in die Aktien eines einzelnen Unternehmens investiert, sondern ganz verschiedene Aktien beispielsweise von Konzernen aus unterschiedlichen Branchen erwirbt. Dies hat den Vorteil, dass sich Verluste bei einer Aktie durch Gewinne anderer Unternehmen ausgleichen lassen. Eine solche Streuung der Investition setzt jedoch nicht nur gute Marktkenntnisse sondern auch einen nicht unerheblichen Zeitaufwand voraus. Schließlich muss auf Marktbewegungen gegebenenfalls zeitnah reagiert werden. Wer sich als Privat- bzw. Kleinanleger diese Mühe nicht machen möchte, kann sich für einen Aktienfonds einer Investmentgesellschaft entscheiden.

Wie funktioniert eine Investmentgesellschaft?

Eine Investmentgesellschaft sammelt das Geld der Anleger und investiert es in verschiedene Formen der Geldanlagen. Die Investitionen erfolgen dabei keineswegs wahllos. Vielmehr wird von der Investmentgesellschaft im Vorfeld etwa für jeden Fonds genau definiert, welche Anlageziele verfolgt werden, welchen Fokus die Anlage hat, aber auch welche Formen von Investitionen ausgeschlossen werden. So kann sich eine Investmentgesellschaft auf Aktienfonds konzentrieren oder genauso andere Fondsarten, wie beispielsweise Rentenfonds oder Mischfonds auflegen. Ebenso sind Investments in Immobilien und sogar Rohstoffe möglich. Auch Fonds nach festgelegten ökologischen und ethischen Standards („grüne Geldanlage“) sind denkbar.

Der Anleger, der in einen Fonds einer Investmentgesellschaft investiert, profitiert dann, wenn die Fondsanteile an Wert gewinnen. Dies ist beispielsweise in einem Aktienfonds dann der Fall, wenn die einzelnen Aktien im Durchschnitt im Kurs steigen. Bei Aktienfonds kommen gegebenenfalls Ausschüttungen durch die Dividenden der Aktien hinzu – hier wird also nicht nur ein Gewinn durch Kurssteigerungen erreicht, sondern die Dividenden tragen zur Rendite bei.

Die Investmentgesellschaft finanziert sich dabei durch verschiedene Gebühren, die im Rahmen der Investitionen anfallen und von den Anlegern getragen werden. Indexfonds, die nicht aktiv gemanagt werden, sondern nur einen festgelegten Aktienindex abbilden, verursachen dabei geringere Kosten.

Welche Investmentgesellschaft erreicht die besten Ergebnisse?

Wer nach einer Investmentgesellschaft sucht, um das eigene Kapital möglichst gewinnbringend anzulegen, ist gut damit beraten, sich den Erfolg länger laufender Fonds anzuschauen. Dies ist für den Laien allerdings sehr mühsam, da es unzählige Investmentgesellschaften gibt, die eine breite Vielfalt von Investmentfonds anbieten. Daher sollten gerade private Anleger eine professionelle Beratung durch einen Experten in Anspruch nehmen.